Bleibst du auf deinem Weg?

Bild, copyright pixabay.com: Ein Weg in der Naturlandschaft mit Sternenhimmel als Blog-Beitragsbild für Daniela Lasinger.

Wie schockierende oder unverständliche Ereignisse deinen Willen zum nächsten Schritt prüfen möchten

Bleibst du auf deinem Weg? Auch wenn sich Dinge ereignen, die dich so ordentlich durchrütteln oder zutiefst erschüttern? Geschehnisse, die dich wieder zurückwerfen in das Gefühl von Ohnmacht, Schuld, Scham, Verzweiflung und Kleinheit? Was niederschmetternd, schockierend, verunsichernd oder verwirrend ist, zeigt sich dabei für jeden Menschen anders.

Es kann geschehen, dass du oftmals ganz unterwartet in Situationen „katapultiert“ wirst, mit denen wir zu diesen Zeitpunkt nicht gerechnet haben.

Meist ereignen sich Geschehnisse, die versuchen dich aus der Fassung zu bringen gerade dann, wenn du dabei bist, auf deinem Weg voranzuschreiten.

  • Wenn du dabei bist, alte Strukturen loszulassen und bereit bist, in deine Größe zu gehen, in deine Wahrhaftigkeit.
  • Wenn du bereit bist, alte Gedankenmuster, die Geschichten deiner Vergangenheit von Qual, Leid und Mühseligkeit loszulassen.
  • Wenn du glaubst, ja – jetzt gehe ich neue Schritte, jetzt wage ich mich in unbekanntes Terrain. Jetzt gehe ich einen Schritt darüber hinaus, erweitere die mir selbst gesteckten Grenzen.

Und dann geschieht es.

Etwas von dem du dachtest, das darf dir doch nicht passieren – wie konnte das nur geschehen.

„Wenn mir so etwas geschieht, ja wer bin ich denn dann überhaupt? Was denke ich mir dabei, dass ich in meine Größe gehen könnte! Das ist ja wiedermal der Beweis dafür, dass ich es nicht wert bin!“

Kennst du diese Gedankenspirale?

Ganz automatisch läuft diese in solchen Fällen ab, weil wir es gewohnt sind. Weil wir daran gewöhnt sind, uns selbst zu verurteilen.

  • Weil wir erwarten, perfekt sein zu müssen, bevor wir uns zeigen. Bevor wir die eigene Größe, das eigene Licht im Außen sichtbar machen „dürfen“.
  • Zu groß ist oft die Angst, zu lange waren wir mit Zweifeln, Schuld und Scham geimpft.
  • Viel zu lange schon reagieren wir auf diese zumeist unbewusst in uns verankerten Muster. Diese Muster, die uns binden an bereits vergangene Geschichten, Erfahrungen und Schmerzen.
  • Muster, die oftmals nicht einmal unsere sind, die wir bewusst oder unbewusst übernommen haben aus alten Zeiten, aus alten Erfahrungen, unserem Ahnensystem und aus Liebe zu unseren Nächsten. Oder aus Angst davor, abgelehnt und kritisiert zu werden, wenn wir zu uns selbst und zu unserer inneren Wahrheit stehen.

Doch es darf sich ändern

Es kann sich jederzeit ändern! In dem Moment, wo dir bewusst wird:

Zerbreche ich daran, lasse ich mich verunsichern, bleibe ich „klein“ und „unwürdig“, ODER
gehe ich weiter?

Im Zweifel und in der Kleinheit bleiben

Bleibe ich in der Erschütterung dieses Ereignisses, bleibe ich der gewohnten Spirale aus Vorwürfen, Selbstzweifel, Kritik, Schuld, Scham und Opferbewusstsein.

Wird es dann besser, ändert sich dadurch das, was geschehen ist?

Das einzige was geschieht: Es ändert sich nichts! Es bleibt so, wie es ist.

Mit dem Unterschied, dass du noch eine Geschichte hast, mit der du dich selbst fertig machen kannst. Wenn du in diesem Muster bleibst, schadest du nur dir selbst.

Die Entscheidung, wieder aufzustehen

Oder entscheide ich mich dafür, wieder aufzustehen?

  • Entscheide ich mich dafür, selbst wieder aus dem Loch herauszusteigen und meine Erkenntnisse aus dem Geschehen zu ziehen?
  • Erkenne ich den versteckten Sinn dahinter? Ich muss ihn auch nicht sofort erkennen – aber es ist möglich.

Entscheidend ist: „ich entscheide mich“ dafür, wieder aufzustehen.
Es ist keine Schande zu fallen – auch wenn wir das tief ins uns verankert haben.

Und dieser Schmerz sitzt ganz tief. Entscheidend ist, habe ich den Mut, die Kraft und vor allem den Willen, wieder aufzustehen. Ja, ich darf fallen, auch ich darf fallen. Aber ich darf danach auch wieder aufstehen!

  • Bin ich bereit, meine Lehren aus dem Geschehen zu ziehen, ohne meine Daseinsberechtigung aufgrund dieses „Falles“ in Frage zu stellen.
  • Fühle ich mich wert, trotz meiner „Unperfektheit“ weiterzugehen, ICH selbst zu sein und auf meinem Weg voranzuschreiten?

 

Ja, du bist es wert!

 

  • Auch wenn sich etwas dich Verwirrendes, Verunsicherndes oder gar Schockierendes ereignet hat, bist du es wert, zu SEIN.
  • Auch dann bist du es wert, deine Vision zu verfolgen, deine Gaben, Fähigkeiten und Talente zum Vorschein bringen, sie sichtbar zu machen. Und dazu musst du nicht frei von schmerzhaften Erfahrungen und vermeintlichen „Fehlern“ und „Unzulänglichkeiten“ sein.

Du bist ein Mensch, du wurdest hier geboren und bist hier auf dieser Erde willkommen.

 

Du bist willkommen, genau so wie du bist. So wie du bist, so bist du richtig!

Auch wenn du es noch nicht glauben kannst, darf es sich ändern.

Auch wenn du das Ereignis nicht verstehen kannst, darfst du weitergehen, darfst du frei sein von der Geschichte.

Auch wenn du noch keinen Sinn dahinter erkennst, kann sich dies jederzeit ändern.

Heute darf es anders sein, heute darfst du erkennen und dich bewusst entscheiden, wie du weitergehst.

 

 

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