Ich darf nicht daran denken …. – Gedankenchaos und Gefühlschaos pur

 

“ … Es ärgert mich, wieso denke ich schon wieder daran! Das kann nicht sein, ich bin so blöd, immer muss ich daran denken. Aber es ist nicht gut daran zu denken, das ist es nicht wert.

Warum muss ich bloß schon wieder daran denken, das kann es echt nicht sein. Was ist nur los mit mir? Warum kann ich das einfach nicht vergessen, die Anderen schaffen das ja auch.

Ich will nicht daran denken, das interessiert mich nicht. Immer wieder, was läuft nur falsch mit mir. Wieso kann das nicht einfach endlich aufhören. Wieso muss ich immer wieder daran denken … „

 

Kennst du diese Gedankenspirale, kommt dir das irgendwie bekannt vor?

Immer wieder höre ich von einem lieben Menschen, wie er sich den Kopf darüber zermatert und sich selbst verurteilt, weil er immer wieder an etwas denken muss – was er „eigentlich schon lange nicht mehr „sollte“. Die Grübelei über das, was er seiner Meinung nach bereits vergessen haben sollte – über das er doch schon längst hinweg sein sollte.

Warum ist das so

Es wird uns immer eingetrichtert, bestens zu funktionieren und schnell über die Dinge hinweg sein zu müssen, ja nicht zu gefühlsduselig zu sein und stets alles im Griff zu haben.

Dies ist so tief in unserem menschlichen Kollektiv verankert – und genau das macht meiner Erfahrung nach sehr vielen Menschen zu schaffen. Dieser Anspruch, schnell über etwas hinweg sein zu müssen und nicht so eine „Memme“ sein zu dürfen.

Und wenn du krank bist, musst du schnellstmöglich wieder gesund sein – wobei hier mit „gesund sein“ gemeint ist, dass „dieses lästige Ding“ (der Körper) doch einfach wieder funktionieren soll.

Ablehnung erzeugt inneren Widerstand

Je mehr du dich selbst dafür verurteilst, was gerade in dir los ist, umso mehr Widerstand erzeugst du. Der Widerstand gegenüber dem, was du gerade fühlst, wie du gerade „drauf“ bist. Der Widerstand gegenüber diesem inneren Monolog – dieser „lästigen Quasselstrippe“, die einfach nicht aufhört, vor sich hin zu quatschen – .

Der Widerstand dir selbst gegenüber – weil du so bist, wie du jetzt gerade bist. Weil du so fühlst, wie du gerade fühlst. Weil es so ist, wie es jetzt gerade ist.

Weil das, was gerade jetzt ist, nicht das ist, was du möchtest.

Und genau dies erzeugt eine Endlosschleife.

Je mehr du etwas in dir bekämpfst, umso mehr zeigt es sich. Immer und immer wieder. Und das Problem wird immer größer.

Die Verurteilung dir selbst gegenüber, weil du es einfach nicht auf die Reihe bekommst, setzt sich immer tiefer in dir ab, bis es vollständig verdrängt ist. Du glaubst dann womöglich, es ist nun erledigt – doch in Wahrheit ist es nur ganz tief vergraben – bis es sich wieder seinen Weg aus dem Tal der Vergessenheit auf andere Weise herausbahnt und deine volle Aufmerksamkeit einfordert.

Wie kannst du dich daraus befreien?

Indem du nicht versuchst, dich davon zu befreien. Klingt verrückt und unmöglich, ich weiß.

Damit ist gemeint, für einen Augenblick die „Waffen niederzulegen“ und hinzusehen. Hinzusehen auf genau das, was du so sehr bekämpfen möchtest, das jetzt sofort weg sein soll.

Sieh es dir an und erkenne an, dass es existiert

Angenommen, du hast den Willen und den Mut dazu, hinzusehen und es einfach für einen Augenblick da sein zu lassen. Genau so wie es ist.

Das was gerade ist, für einen Augenblick einfach so sein zu lassen. => Das bedeutet nicht, dass du es gut heißen musst. Und es bedeutet nicht, dass du dich nun für immer damit abfinden musst.

Fakt ist: Es ist jetzt gerade so, genau so wie es ist. Genau jetzt ist es da. In diesem Augenblick existiert es. Kannst du einfach nur die Tatsache anerkennen, dass diese Situation genau in diesem Augenblick existiert, auch wenn es dir nicht gefällt? Anerkennung dessen, was jetzt gerade ist. Du musst es dafür nicht mögen oder positiv übermalen – sondern nur akzeptieren, dass es hier und heute in deinem Bewusstseinsfeld existiert. Aber es darf sich jederzeit ändern – diese Erlaubnis darfst du geben. Mehr braucht es manchmal gar nicht.

Es ist jetzt so und das ist Tatsache. Aber es darf sich jederzeit ändern.

Auch wenn ich das jetzt überhaupt nicht möchte, ist es genau so, wie es jetzt ist. Aber es darf sich jederzeit ändern.

Kannst du diesen inneren Widerstand in deine Arme nehmen? Was möchte dahinter zum Vorschein kommen … Vielleicht brauchst du selbst „einfach“ nur deine Aufmerksamkeit, deine Annahme, dein Mitgefühl für dich selbst, damit es sich wandeln darf.

Damit sich Klarheit für die nächsten Schritte zeigen kann.


Heilsame Frequenzen zur Unterstützung

Wenn du dir Unterstützung dabei wünscht, mit deinem „Inneren Widerstand“ in Kommunikation zu treten, findest du in diesem auditiven Online-Training sanfte, heilsame Schwingungsimpulse, die dich an die Hand nehmen und dich hindurchführen.

 

 

Um Ihnen den bestmöglichen Service bieten zu können, verwendet diese Website Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite ohne Änderung der Cookie-Einstellungen in Ihrem Browser erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. mehr zu Cookies

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen