Warum gibt es Leid?

Bild: Zeigt eine junge Frau mit einem langen Kleid auf türkisem Hintergrund mit einem strahlend leuchtenden Kometen. Bild by pixabay.com.

Hast du dir diese Frage schon einmal gestellt oder bist du selbst damit konfrontiert?

Niemand wünscht sich Leid, und doch geschieht es. Was steckt dahinter? Warum ist dieses in unserem Leben? Könnte es auch anders sein? Darf es auch anders sein?

Es gibt die unterschiedlichsten Ursachen dafür…

  • Gegebenheiten, die „offensichtlich“ nicht direkt in unserem Einflussbereich sind (Aktuelles Weltgeschehen, Globale Krisen, Kollektive Veränderungen, Neustrukturierungen, Auflösung von Illusionen, Sichtbarwerden dessen, was lange im Verborgenen gehalten wurde …).
  • Emotionen, unverarbeitete alte Wunden, traumatische Erfahrungen, Schutz- und Verteidungsmuster sowie das Festhalten an Vergangenem.
  • Gewohnheit – Angst vor Veränderung und vor Unbekanntem, Verweigerung vor Neuem.
  • Eigene Glaubensmuster, familliäre und gesellschaftliche Prägungen sowie kollektive Felder, die unbewusst auf dich einwirken. Innere Programme, die deine Sichtweise auf dich selbst und dein Leben, auf dein direktes Umfeld und auf die gesamte Welt steuern.

In diesem Artikel gehen wir nun lediglich auf unbewusste Glaubensmuster, tief vergrabene innere Überzeugungen ein, die das Verhalten und die Sicht auf die Welt steuern können.

AUFDECKEN VON MUSTERN

Hast du die Erfahrung, dass nichts hilft, ganz egal was du machst, ganz egal wo du hin gehst oder dass ein Thema sich immer wiederholt? Du wünscht dir so sehnlichst, dass es endlich aufhört und doch kommt es immer so, wie gewohnt. Du fragst dich, wie so etwas möglich sein kann?

Natürlich wirst du dir nie mit Absicht eine leidvolle Situation wünschen. Es existieren möglicherweise unbewusste Überzeugungen in deinem Innersten, die genau das blockieren könnten, das du dir so sehr wünscht oder immer wieder das zu dir bringen, das dich schmerzt und schwächt.

Nicht nur eigene, versteckte Glaubensmuster, sondern auch unbewusst übernommene Programme aus deinem Ahnenfeld, aus fernen Zeiten, können ausschlaggebend sein.

  • Bist du es wert, dass es dir gut geht?
  • Darf es heute anders sein, auch wenn früher alles schwer war?

FREIER WILLE

Niemand außerhalb von dir kann dich heilen oder erlösen, wenn im Innersten keine Erlaubnis dafür gegeben ist. Es ist dein freier Wille zu entscheiden, ob du empfangene Heilungsimpulse auch annimmst. Nichts wird sich ändern, wenn du es nicht möchtest.

Der freie Wille – deine innersten Überzeugungen – werden stets berücksichtigt („leider“ auch dann, wenn du dir dieser Überzeugungen gar nicht bewusst bist). Deine innersten Überzeugungen geben den Ton an.

Wir selbst tragen die Kraft in uns, für uns zu entscheiden. Und diese kann auf unterschiedliche Arten ausfallen – bewusst und unbewusst, stärkend oder schwächend.

Diese Kraft darf auch dafür genutzt werden, um ganz bewusst neue Entscheidungen zu treffen. Wie wäre es heute damit?

ERKENNTNIS FINDEN – NEU ENTSCHEIDEN

Hier eine kleine Übung, die du für dich selbst versuchen kannst, um Erkenntnisse zu gewinnen ( „Aha-Effekt“ ). Sorge bitte unbedingt dafür, dass du dich geschützt und sicher genug fühlst, dies für dich alleine auszuführen: Bist du tatsächlich bereit, in dein Innerstes zu blicken und etwas darüber zu erfahren? Achte dabei auf dein Gefühl, was spürst du im Körper.

  1. Stelle dir laut oder in Gedanken zum Beispiel die nachfolgenden Fragen und lasse diese dann sogleich wieder los.
  2. Mache nun etwas anderes, der Kopf hat Pause – konzentriere dich nicht darauf, Lösungen mit deinem Verstand zu finden! Der Kopf, dein Verstand hat bei dieser Übung keine Aufgabe – dein Unterbewusstes sucht nach Lösungen.

Die Fragen wirken im Hintergrund, dein Unterbewussten empfängt diese und sucht durch die „Fragestellung mit Fokus auf das Ziel/die Lösung“ nach einer passenden Antwort in deinem Innersten und setzt entsprechende Impulse frei. Die Impulse (Signale, Zeichen, Erkenntnisse, …) können sich dabei auch erst viel später zeigen – genau dann, wenn du es nicht erwartest.

  • Angenommen, es gibt auch einen Vorteil durch mein Leid, wie könnte dieser aussehen?
  • Und angenommen, es gibt eine Möglichkeit, auch ohne Leid gesehen, gehört und beachtet zu werden – angenommen, ich gehöre auch ohne Leid dazu: Was kann ich noch heute dafür tun, um mich für diese neue Möglichkeit zu öffnen?
  • Was kann ich noch heute dafür tun, um einen neuen Schritt zu wagen?
  • Warum darf ich heute erkennen, was wirklich wichtig für mich ist?
  • Warum darf ich noch heute erkennen, was ich wirklich will?
  • Warum darf ich noch heute erkennen, was wirklich dahintersteckt?
  • Angenommen, die Antwort liegt ganz tief in mir selbst verborgen?
  • Was kann ich selbst jetzt dafür tun, um mich zu erkennen?
  • Bin ich bereit, mich selbst zu sehen?
  • Bin ich überhaupt bereit für eine Veränderung?
  • Warum erlaube ich mir heute, dass die Antwort aus mir selbst kommt?
  • Warum vertraue ich darauf, dass ich selbst es bin, der die Erlaubnis gibt und entscheiden darf?

Bitte beachte, dir bei sehr tiefgehenden Themen und Prozessen die für dich passende Unterstützung zu holen.

 

 

 

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