18. September 2017

Werte und Philosophie

Ganzheitliche Sichtweise – Leitbild – Vision

  • Dies ist für mich ein Weltbild, das für Respekt, Wertschätzung und Anerkennung aller Lebewesen und der Natur steht.
  • Welten verbinden und in unsere „moderne Welt“ – entsprechend der eigenen Möglichkeiten integrieren.
  • Das was dich ausmacht, mit all deinen Wesensanteilen, in dein Leben integrieren. Dich daran erinnern, annehmen/akzeptieren, wer DU wirklich bist (unabhängig von deinen Rollen, deinem Status ..). Mehr dazu findest du im Blogartikel: „Zartes Pflänzchen oder starker Baum – Was bist du?“ sowie „Die Angst vor dir selbst“.
  • Auf deine innere Führung vertrauen => deiner inneren Wahrheit vertrauen, auch wenn diese anders aussieht, als von „Anderen“ vorgegeben und als einzig für wahr erklärt wird. Ablegen, was dich selbst verdeckt, um Fremdbestimmung, Ablenkung oder Manipulation zu erkennen – damit du wieder deine eigenen Entscheidungen treffen kannst.
    Zu beachten: Es gibt natürlich auch Impulse, die nur aus einem Angst- oder Verteidigungsmuster heraus stammen – und daher nicht dem entsprechen, was  du unter deiner inneren Führung (Intuition, göttliche Intelligenz…) verstehst.

    Bild: Meeresfarbene Meerjungfrau als abstrakte Zeichnung mit goldenem Mandala als Bild für "Klangwelten - Inspiriererende und heilsame Hörgeschichten" von Daniela Lasinger. copyright by Daniela Lasinger

  • Bereitschaft zur Weiterentwicklung, das Beschreiten neuer Wege und Offenheit gegenüber alternativer Möglichkeiten, frei von schwächenden, gesellschaftlichen Mustern.
  • Lernen, mit Herausforderungen zu wachsen und Erkenntnisse daraus zu ziehen oder notwendige Schritte zu setzen (auch wenn es nicht immer oder gleich gelingt). Mehr dazu findest du auch im Blogartikel: „Bleibst du auf deinem Weg?“.
  • Gut für dich selbst sorgen. Nur wenn es dir gut geht, kannst du auch für andere Menschen in einer euch beide stärkenden Form – und mit der richtigen Absicht – da sein. Daher ist es wichtig, in liebevoller, wertschätzender Weise „Grenzen zu setzen“, wenn du eine dich schwächende Absicht erkennst. Dies ist nicht damit zu verwechseln, eine Trennung von dir zu anderen herbeizuführen, sondern bedeutet, gut „auf dich selbst zu achten“, hinter den Schleier zu blicken und gleichzeitig verbunden sein.

Was es für mich nicht bedeutet:
Immer nur von „Licht & Liebe“ zu sprechen, alles rosa-rot zu sehen und ständig gut gelaunt sein zu müssen, auch wenn es innerlich brodelt. Das wären wieder neue Dogmen in einer anderen Verkleidung.

Es ist ganz einfach menschlich, dass dich manche Situationen unter gewissen Umständen aus dem Gleichgewicht bringen können. Dies ist nicht mit Schwäche gleichzusetzen, auch wenn es so verinnerlicht ist oder dir weißgemacht wird. Es geht nicht darum, perfekt , heilig oder allwissend zu sein. Daher ist es auch vollkommen in Ordnung, Hilfe und Unterstützung von Kollegen, Freunden, Familie anzunehmen, wenn du in einer schwierigen Phase nicht alleine weiterkommst.

Es geht darum, das zu tun, was stimmig ist – zum Wohle aller Beteiligten, aber ohne dich selbst und deine Werte zu verleugnen (was aufgrund gesellschaftlicher Prägungen natürlich nicht immer einfach oder so leicht umsetzbar ist).

Philosophie der „Heilung“

Bild: Gräser getaucht in goldenes Sonnenlicht - Beitragsbild für Philosophie von Daniela Lasinger

„Heilung“ im ganzheitlichen Sinne kann sich meiner Erfahrung nach auf unterschiedliche Weise zeigen.
Auch entgegen unserer Vorstellung, dass diese nur dann stattfindet, wenn die Symptome verschwinden oder genau das eintritt, was wir erwarten.

Sie kann sich auch darin äußern, dass (nur) Frieden mit einem Thema/einer Situation geschlossen wird oder dass ein Weg gefunden wird, mehr Gelassenheit diesbezüglich zu entwickeln.

Dass du erkennst, was dahinter steckt oder was du daraus lernen konntest.

Oder auch darin, (unterdrückte) Gefühle anzunehmen und dadurch zu wandeln.

Vielleicht sind aber auch noch ganz bewusste „Überzeugungen“ vorhanden, die keine Veränderung erlauben und zu diesem Zeitpunkt noch nicht losgelassen werden wollen. Der freie Wille ist immer zu respektieren!

Das Resultat einer ‚Heilung‘ kann auch dazu führen, einen anderen Weg einzuschlagen.

Oft zeigt sich dabei auch etwas ganz anderes, als „vom Verstand her“ ursprünglich erwartet wurde.

Alles zeigt sich zum richtigen Zeitpunkt. Möglicherweise sind vorher noch Schritte notwendig, um dann erst zum eigentlichen Kern zu gelangen (Zwiebelschalenprinzip). Dies schützt uns gewissermaßen, bis wir in der Kraft und in dem Vertrauen sind, sich dem dahinter liegenden Thema widmen zu können (auch wenn dies oftmals erst im nachhinein bewusst wird).

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